Über unsere beiden Landessynodale werden wir in der Landessynode in Bayern gut vertreten.
Informationen und Kontaktadresse unter landessynode.bayern-evangelisch.de
Pfarrerin Melanie Caesar
Pfarrerin in der Pfarrei Gnodstadt und Herrnberchtheim
Tel. 09332 5826
E-Mail: melanie.caesar@elkb.de
Kurzvorstellung:
Liebe Leserinnen und Leser,
nun bin ich tatsächlich gewählte Landessynodale: Danke für Ihr Vertrauen! Ich bin gespannt und freue mich auf dieses Arbeitsfeld, das für mich Neuland ist.
Aus Überzeugung bin ich seit zwanzig Jahren Pfarrerin im ländlichen Raum. Mein Ziel ist es, auch in der Synode mitzuhelfen, dass Kirche vor Ort ihren Beitrag zum Leben in der Region weiter leisten kann. Unsere Kirchengemeinden erlebe ich als wichtige Orte, wo Menschen Heimat finden können: wir bieten Raum für Gemeinschaft, für spirituelle Erfahrungen und lebendigen Austausch. Unsere Botschaft inspiriert und bestärkt Menschen, sich für ein gutes, demokratisches Miteinander einzusetzen.
Kirchliches Leben in unserer Region ist anders als anderswo: kleinteiliger und sehr vielfältig. Jede Kirchengemeinde- und sei sie noch so klein, hat ihre Kirche und ihre Besonderheiten und es gibt viele Menschen, die sich Ihrer Kirche zugehörig oder irgendwie verbunden fühlen. Anderswo in Bayern- in den Städten oder in Gebieten, wo evangelische Christen in der Minderheit sind- findet kirchliches Leben in anderer Form statt. Ich mag diese Vielfalt und schätze sie sehr. Ich hoffe, wir werden diese Gestaltungsfreiheit vor Ort behalten und werde mich dafür einsetzen.
Ich arbeite sehr gerne im Team: mit anderen diskutieren, Meinungen austauschen, sich gegenseitig auf neue Gedanken und Ideen bringen- das belebt und bereichert meine Arbeit. Gerade wenn es schwierig wird, ist es wichtig, aufeinander zu hören und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Kirche steht vor großen Herausforderungen, aber wir sind nicht allein. Wir sind nicht Kirche um unserer selbst willen. Wir sind Kirche Jesu Christi! Jesus ist der Herr der Kirche! Ich bin überzeugt, dass er seine schützende und segnende Hand über uns hält und uns seinen Geist schickt. In diesem Vertrauen und im Hören auf sein Wort arbeite ich- in der Synode und zuhause.
Harald Trabert
wohnhaft in Gollhofen
Tel. 09339 1551
E-Mail: harald.trabert@elkb.de
Kurzvorstellung:
Mein Name ist Harald Trabert, wohnhaft in Gollhofen, verheiratet mit Gudrun Trabert, 2 erwachsene Kinder und Industriekaufmann i. R.
Gerade diese Zeit im Ruhestand ist für mich als Ehrenamtlicher von sehr großer Bedeutung, da man sich viel intensiver mit den verschiedensten Aufgaben und Herausforderungen befassen kann.
Derzeit bin ich im kirchlichen Bereich im Kirchenvorstand Gollhofen Vertrauensmann, Verwaltungsrat in der Diakonie im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, Mitglied im Stiftungsrat der Christian von Bomhard Schule, als gewähltes Mitglied des Dekanatsausschusses.
Zunächst möchte ich feststellen, dass ich in meiner Lebensplanung nie den Gedanken und den Wunsch gehabt habe, für die Landessynode in Bayern zu kandidieren.
Als ich von Dekan Max von Egidy gefragt wurde, ob ich mir eine Kandidatur vorstellen könnte, habe ich nach reiflicher Überlegung JA gesagt.
In der Laudatio für den FLZ-Ehrenamtspreis (www.flz.de) wurde ich mit den Worten zitiert: „Nur kritisieren geht gar nicht. Ich kann nicht immer nur fordern, sondern ich muss in ein Gremium rein, um etwas zu verändern.“
Dieser Ansatz ist für mich auch der Grund, warum ich für die Landessynode kandidiert habe. Nicht weil mir langweilig ist oder ich nach Ämter strebe.
Und Kritik an unserer Kirche gibt es von allen Seiten.
Die Herausforderungen der Zukunft sind bekannt und werden uns auch in der Landessynode weiter beschäftigen, wie die fehlenden finanziellen Mittel und die daraus resultierenden Strukturmaßnahmen. Diese gilt es mutig, aber auch gerecht anzugehen und für eine Aufbruchstimmung zu sorgen.
Aufgrund meiner Erfahrungen werde ich versuchen mich in der Landessynode mit weiteren Schwerpunkten einzubringen: Nächstenliebe, Schöpfung bewahren, Werte-Vermittlung mit dem Ziel „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Ein weiter so, geht gar nicht!
