Wegweiser Kirchliche Trauung: Das Paar bittet Gott um seinen Segen für die Ehe und das Zusammenleben.
Dank für das Wunder der Liebe: Die Hochzeit ist der schönste Tag im Leben. Für viele ist einer der Höhepunkte die Feier der kirchlichen Trauung. Dann, wenn sich Mann und Frau vor dem Altar das Jawort geben: Ja, ich will dich als meine Ehefrau lieben und ehren, dich als meinen Ehemann annehmen und unterstützen, "bis dass der Tod uns scheide". Große Worte, große Erwartungen, viele gute Vorsätze. Wie gut, dass die Liebenden dabei nicht auf sich allein gestellt sind. In den Worten vor dem Altar wird das deutlich:
Das Brautpaar sagt "Ja – mit Gottes Hilfe". Gott soll das Fundament ihrer Partnerschaft sein. Sie bitten um Gottes Beistand und versprechen sich vor Gott und der versammelten Gemeinde die lebenslange Liebe, Fürsorge und Treue „mit Gottes Hilfe“.
Das Brautpaar verspicht: "in guten und in schlechten Tagen." Sie bringen zum Ausdruck, wie viel sie einander bedeuten und dass sie sich dauerhaft aneinander binden, in schönen und schweren Stunden zusammen bleiben, ihre Liebe gestalten und wachsen lassen. Und Gott verheißt seinen Segen dazu und gibt die Zusage, in guten und schlechten Tagen bei den Menschen zu sein. Im Vertrauen darauf geben Mann und Frau ihr gegenseitiges Versprechen, zusammenbleiben zu wollen, in Liebe zueinander zu stehen und einander zu helfen. Alle Anwesenden und Gott sollen dafür Zeugen sein. Und im Gebet tritt die versammelte Gemeinde vor Gott für dieses Paar in der Fürbitte ein.



