Am Sonntag, den 28.09.2025 fand ein besonderer Hundegottesdienst statt, diesmal schon der dritte, zu dem rund 50 Besucherinnen und Besucher mit ihren Hunden zusammenkamen. Die Veranstaltung begann mit einem Spaziergang, bei dem Hundebesitzerinnen und -besitzer die Gelegenheit hatten, ihre Vierbeiner in Ruhe zu bewegen, sich kennen zu lernen und sich auf den Gottesdienst einzustimmen. Angenehme Temperaturen und das trocken bleibende Wetter begleiteten den Nachmittag.
Um 15:00 Uhr begann dann der eigentliche Gottesdienst im hinteren Teil des Festplatzes in Uffenheim, bei dem Dekan Max von Egidy eine Predigt über den barmherzigen Samariter hielt. Die Predigt verband biblische Botschaft mit der besonderen Situation von Hunden als treue Begleiterinnen und Begleiter im Alltag vieler Menschen.
Besonders eindrucksvoll war der Beitrag von Herrn Ulrich Sabisch, der von sechs weiteren Rettern der „Johanniter“ begleitet wurde und von seinen Einsätzen mit seinem Rettungshund Lucie berichtete. Seine Erlebnisse veranschaulichten eindrucksvoll, wie Tiere in Extremsituationen Hilfe leisten können und welche Bedeutung Nächstenliebe und Mut in der Praxis haben.
Nach dem Gottesdienst folgte ein gemütliches Kaffeetrinken mit angeregten wertvollen Gesprächen. Die Teilnehmenden lobten die gute Atmosphäre der Veranstaltung und den spannenden Bericht von Herrn Sabisch sowie die kurze und prägnante Predigt von Dekan Max von Egidy.
Der Hundegottesdienst wurde von den Teilnehmenden als gelungene Verbindung von Gemeinschaft, Spiritualität und dem besonderen Kontext tierischer Begleiter bewertet. Die Organisatoren betonen, dass solche Formate helfen, Vertrauen und Solidarität in der Gemeinschaft zu stärken.
Text und Foto: Wolfgang Hirsch