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Die Altarwand
Das Schmuckstück der St. Johannis-Kirche ist zweifelsohne die Altarwand mit Orgel. Der Altar wurde 1765 von Johann Auwera aus Aub gefertigt.
Die Synthese von Altarwand und Orgelprospekt ist in dieser Ausprägung eines der beachtlichen Beispiele für die evangelische Altarbaukunst des Rokoko. Der Altar und die in den Chor eingestellte Orgel bilden optisch eine Einheit.
Der Altar wartet mit einer Fülle von Symbolen und biblischen Anspielungen auf. An den Füßen den Kreuzes finden wir einen Totenschädel. Hierin spiegelt sich die Legende, dass Adam einst an der Stelle des späteren Kreuzigungshügels bestattet wurde. Zugleich schlägt die Abbildung der Schlange mit einem Apfel im Maul den Bogen zum Sündenfall: Hier am Kreuz wird der „Alte Adam“ überwunden.

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